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Heute zufällig gefunden:

http://www.colorzilla.com/gradient-editor/

Ein echt gut zu gebrauchendes Tool!

Seit einiger Zeit verfolge ich die Entwicklung des “What you see is what you get” HTML-Editors “Blue Griffon”. Die seit heute verfügbare Version 0.8 macht bereits einen recht soliden Eindruck. Das Programm basiert auf der Mozilla-Software (Firefox).

Sobald das Table-Menü implementiert ist (Ab und zu muss ich mal einige Spalten / Reihen zusammenfassen, das mache ich bisher mit KompoZer, der aber derzeit leider nicht mehr weiterentwickelt wird) werde ich Bluegriffon für meine Webprojekte nutzen.

Weitere Infos und Download:

http://www.bluegriffon.org/

In der aktuellen C’t bin ich auf einen Artikel zum Thema CSS aufmerksam geworden. Der Artikel handelte von CSS3-Funktionen, die von einigen Browsern bereits verwendet werden.

Am interessantesten fand ich die Funktionen für Box-Schatten und für abgerundete Ecken:

-moz-box-shadow: gray 5px 5px 5px;
Dieses Beispiel erstellt einen Schatten mit 5px Breite und einem 5px breiten Verlauf.
-moz-border-radius: 10px;
Dieses Beispiel zeichnet runde Ecken mit einem Radius von 10px.

Wie das Prefix “-moz” vermuten lässt, handelt sich es um Implementierungen nur für Mozilla-Browser (Firefox, Seamonkey). Es gibt jedoch auch eine Variante, mit der Browser zurechtkommen, die auf Webkit (z.B. Safari) basieren, einfach statt “-moz” als Prefix “-webkit” verwenden.

Wer mit dem Firefox oder Seamonkey verwendet, wird bereits gemerkt haben, dass ich diese Effekte bereits in diesem Blog einsetze :-) Den Nutzern vom Internet Explorer wird diese Seite ohne diese schönen Effekte angezeigt. Bleibt zu hoffen, das der IE 9 vieles von CSS3 unterstützen wird.

Welcher Webmaster kennt das nicht: grundsätzlich arbeitet man hauptsächlich und gerne am nackten HTML-Code,  aber gerade für Aufgaben wie das Erstellen und bearbeiten komplexer Tabellen würde man doch lieber einen WYSIWYG-HTML-Editor benutzen.
Ich benutze seit längerem den kostenlosen KompoZer. KompoZer ist der Nachfolger des NVU-Composers, der wiederum eine Standalone-Version des Composer-Moduls der Mozilla Suite war.  Der Autor von KompoZer hat die nervigsten Bugs des NVU-Composers behoben und unter dem Namen KompoZer veröffentlicht. KompoZer ist ein einfacher aber sehr guter WYSIWYG-HTML-Editor, für den es sogar eine Erweiterung gibt, mit der man vor dem Speichern den HTML-Code mit HTML Tidy automatisch ordentlich formatieren lassen kann.

Nun gibt es seit ein paar Monaten eine neue Version, die mittlerweile in der 4. Testversion vorliegt. Der Hintergrund: da die von KompoZer verwendete Gecko-Engine (das ist die HTML Render-Software von Mozilla) unter aktuellen Ubuntu-Versionen nicht mehr supportet wird, wurde die Implementierung einer neueren Geckoversion in KompoZer erforderlich.

Die Version 0.8a4 läuft unter Windows ganz ordentlich, ein deutsches Sprachpaket ist mittlerweile verfügbar. Dank einer neuen Version der Erweiterung Handcoder, die unter http://kompozer.net/xpi/ heruntergeladen werden kann, kann HTML Tidy auch den Quellcode der neuen Version bereinigen. Kazé, der Entwickler von KompoZer, plant, ggf. die Einbindung der Erweiterung direkt im KompoZer.

Was ist nun neu? Nun, die alte Quellcodebearbeitung ist rausgeflogen. Die war eh nie das gelbe vom Ei. Stattdessen gibt es nun eine neue Quellcodebearbeitung sowie eine gesplittete Ansicht (oben WYSIWYG, unten Quelltext). KompeZer scheint in der neuen Version auch den Quelltext nicht mehr ganz so schlimm zu verunstalten wie es noch in Version 0.7.10 der Fall war. Trotzdem mag ich noch nicht auf die Bereinigung durch Tidy verzichten.

Fazit: ich kann die neue Version nur jedem Empfehlen, der sich die HTML-Bearbeitung ein wenig komfortabler machen will. KompoZer generiert validen Code – je nach Einstellung entweder HTML 4.01 oder XHTML.