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Nach 2 Jahren Entwicklungsarbeit ist der HTML Editor Bluegriffon nun in Version 1.0 erschienen.

Der WYSIWYG-HTML-Editor basiert auf der selben Basis wie Firefox 4 und beherrscht neben bewährtem HTML 4.01 / XHTML und CSS 2.x auch HTML 5 und CSS3.
Bluegriffon kann als Freeware kostenfrei heruntergeladen werden.

Ich selbst verwende bereits seit einigen Monaten Bluegriffon als Ersatz für den offenbar nicht weiterentwickelten Kompozer und kann ihn nur weiterempfehlen!

Nachdem gestern neue Builds von Bluegriffon bereit standen, habe ich heute abend die neue Version ausprobiert – und ich bin begeistert! Seit heute löst bei mir BlueGriffon Kompozer, bei dem die Weiterentwicklung scheinbar stehen geblieben ist, ab. Ich werde das Projekt in den nächsten Tagen durch Erwerben der Plugin-Subscription unterstützen Smiley

Filter für Mails ohne Betreff

21. September 2010

So, heute habe ich ein Procmail-Rezept erstellt, um Mails ohne Betreff “zurückgehen zu lassen”:

# Autoresponder leeres Subject any-key.de
:0 c
* !^From +reto
* ^To:.*any-key.*
* !^FROM_DAEMON
* !^Subject:
[…]

Der Absender bekommt eine Mail zurück mit dem Betreff NICHT ZUSTELLBARE E-MAIL und folgendem Text:

Ihre E-Mail wurde nicht angenommen, da sie keinen Betreff enthielt.

Bitte benutzen Sie das Feld "Betreff", um Ihrer Mail einen
aussagekraeftigen Betreff zu geben. Vielen Dank!

Mfg,
der E-Mail-Server.

Todsünden beim E-Mail-Versand

14. September 2010

Heute muss ich mal wieder meinen Frust loswerden.

Immer wieder bekomme ich mit, wie das Medium E-Mail falsch benutzt wird. Jetzt muss ich mal meinen Frust rauslassen ;-)

1. E-Mails ohne Betreff

Nichts hasse ich mehr, als E-Mails ohne Betreff. Es hat schon seinen Grund, dass es die Betreffzeile überhaupt gibt. Aussagekräftige Betreffzeilen, die kurz das Thema der E-Mail beschreiben, helfen, den Überblick im Posteingang zu bewahren. Ich bin ernsthaft am überlegen, ob ich Mails ohne Betreff in Zukunft ungelesen zurückschicken soll. Vielleicht hilft das.

2. Versand von Digitalkamera-Fotos in Original-Auflösung

Moderne Digitalkameras werden mit ihrer tollen Auflösung (10 Megapixel++) beworben. Entsprechend groß sind die Bilddateien dann auch. Um jemanden nur ein paar neue Fotos zu zeigen, reicht es aus, wenn man die Fotos auf eine Größe von 1024*768 Pixeln verkleinert, bei einer JPEG-Komprimierungsqualität von “80”. Zum Konvertieren von Bildern empfehle ich übrigens “IrfanView”, damit kann man viele Bilder in einem Rutsch konvertieren.

3. Versand von Screenshots und anderen Bildern als “BMP”

Immer wieder kommt es vor, dass ich E-Mails mit Screenshots bekomme, die im “bmp”-Format gespeichert worden sind. Das ist die schlechteste Variante, um Bilder zu verschicken. Wenn die Bilder unbedingt verlustfrei gespeichert werden müssen, dann bitte das “png”-Format benutzen, da ist eine Komprimierung “eingebaut”. Oder das bmp-Bild in eine zip- oder rar-Datei packen.

4. Versand von witzigen Videos per E-Mail

Ich habe nicht immer DSL zur Verfügung, wenn ich meine E-Mails abrufe. Wenn ich z.B. unterwegs bin, gehe ich oft mit meinem UMTS Stick online, der aber im Zug meistens nur mit EDGE arbeitet und daher nicht schneller als ISDN ist. Da macht das laden einer so großen Mail nicht wirklich Spaß!

5. E-Mail != Chat

(für nicht-Programmierer: E-Mail ist ungleich Chat)

E-Mail ist “elektronische Post”. Dementsprechend sollte man sich auch verhalten, wenn man E-Mails an jemanden schreibt, den man nicht persönlich kennt. Durch meine Software “Klebezettel” bekomme ich auch ab und zu E-Mails von Anwendern, die Probleme mit der Bedienung haben. Diese sind leider manchmal sowas von “dahingeklatscht”, dass ich diese Mails am liebsten ungelesen in den Papierkorb verschieben würde:

  • Keine Anrede, noch nicht mal ein “Hallo,” in der ersten Zeile
  • Keine abschließende Grußzeile (noch nicht mal ein “MFG” oder “Gruß” <Name>")
  • Die Mail enthält 10mal mehr Rechtschreib-Fehler als die Diktate meiner 9jährigen Tochter
  • die mail besteht durchweg aus kleinbuchstaben mit sehr langen sätzen die keine kommas enthalten und dadurch sehr schlecht lesbar sind.
  • Abschluss der Mail mit “MFG” ohne nachfolgenden Namen, und die Absender-Bezeichnung besteht aus einem Nicknamen – wie soll ich den Absender bei meiner Antwort nun ansprechen? “Hallo Nobody”? ;-)

Wenn man eine E-Mail an einen Support oder an eine andere, nicht persönlich bekannte Person schickt, dann sollte die Mail einen bestimmten Grundaufbau haben:

  • Kompletter Vor- und Zuname im Absender oder zumindest am Ende der Mail (Grußzeile)
  • Aussagekräftiger Betreff (Nein, der Betreff “Frage” oder “Problem” ist nicht aussagekräftig!)
  • Anrede (Sehr geehrter Herr / Sehr geehrte Frau / Sehr geehrte Damen und Herren / Meinetwegen auch “Hallo Herr…” oder “Hallo Frau…”)
  • Bitte auf grobe Rechtschreib- und Grammatik-Fehler achten
  • Die Großschreibtaste sollte funktionieren. Wenn sie nicht mehr funktioniert, sollte man auf jeden Fall eine neue Tastatur kaufen, bevor man E-Mails verfasst
  • Die Mail mit einer Grußzeile (“Mit freundlichen Grüßen,”, “viele Grüße”, “Gruß”, meinetwegen auch “MFG” und dem eigenen Vor- und Nachnamen abschließen

Vielleicht fällt dem einen oder anderen Leser meines Blogs noch eine Todsünde beim E-Mail-Versand ein und mag dazu einen Kommentar hinterlassen…

Ich war negativ erstaunt, als ich heute morgen die Webserver Wochenstatistik von Klebezettel.net vor den Augen hatte.

Der prozentuale Anteil vom Firefox ist stark eingebrochen, während der Internet Explorer 8 sehr stark zugelegt hat. Da scheint doch ein Zusammenhang mit den aktuellen Werbespots für den IE8 zu bestehen!

Btw: bei einem Werbespot (ich kenne nur den einen) wird die Private Browsing-Funktion des IE8 angepriesen. Das kann Firefox aber auch. Also kein wirkliches Argument…

Verlauf_Browser

Hier eine aktuelle Statistik, welche Betriebssysteme von Klebezettel-Anwendern benutzt werden:

Betriebssysteme_Klebezettel

Interessant: Windows 7 hat nach nur knapp 3 Monaten bereits 11,71% erreicht. Windows 2000 wird nur noch von 2,03 % eingesetzt. Übrigens wird die zur Zeit in Entwicklung befindliche Neuprogrammierung (Klebezettel 3.0) nicht mehr unter Windows 2000 funktionieren, da selbst Microsoft die Unterstützung für Windows2000 im Juli 2010 einstellen wird.

Gut, dass unter der Woche >10% IE6-Nutzer auf meiner Homepage sind, ist noch OK (wahrscheinlich Firmen, die noch nicht aktualisiert haben, da die eigenen Intranetseiten “IE6-Optimiert” sind.

Aber an einem Sonntag 13% IE6-Nutzer? Ich kann es nicht fassen:

klebezettel_browser

Dabei blende ich für IE6 schon einen sehr auffälligen Hinweis ein:

veralteterBrowser  Oder soll ich IE6 lieber ganz aussperren? Werde ich wohl demnächst machen…

Heute bin ich über folgenden interessanten Beitrag gestolpert:

http://windowsblog.freenet.de/2007/06/14/sinn-und-unsinn-einer-desktop-firewall/

Das bestätigt nochmal mit einigen Argumenten, was Georg Schnurer vom C’t Magazin schon einmal in einer Sendung erzählt hatte – die Windows Firewall reicht voll und ganz. Zudem ist ja zusätzlich auch noch die Firewall im DSL-Router vorhanden. Was aber nicht fehlen sollte, ist ein aktuelles Virenprogramm. Da empfehle ich die Microsoft Security Essentials, die für Privat-Anwender und für gewerbliche Anwender kostenlos verfügbar sind:

http://www.microsoft.com/security_essentials

Ergänzung: Oft hört man von dem Argument, dass eine zusätzliche Firewall verhindert, dass Software “nach Hause” telefoniert. Hmm, wer davor Angst hat, der setzt sich wohl auch einen selbstgebastelten Alu-Hut auf… ;-) Nee, jetzt im Ernst: wenn professionelle Software-Anwendungen illegal Daten übertragen würden, dann könnte man genug darüber im Internet finden. Aber wenn wir schonmal dabei sind: der Internet Browser überträgt bei jedem Klick auf einen Link Informationen zur Browserversion, zum Betriebssystem, die IP-Adresse und die vorher besuchte Seite, die auf die verlinkte Seite verweist. Also, schnell dieses böse Spionageprogramm blockieren!!1!!elf!

Ich habe heute früh mal mein Server-Log von klebezettel.net nach Betriebssystemen der Besucher ausgewertet. Hier das Ergebnis:

Betriebssystem Prozent
Windows 95 0,04 %
Windows 98 0,14 %
Windows 2000 1,60 %
Windows XP 69,11 %
Windows Server 2003 2,47 %
Windows Vista 23,21 %
Windows 7 2,88 %
Linux 0,22 %
MacOSX 0,34 %

Interessant ist, dass Windows 7 bereits 2,88% “Marktanteil” hat – und das über 1 Woche vor der Veröffentlichung ;-)

Ein dazu passendes Diagramm:

klebezettel_statistik

Immer wieder sehe ich bei Anwendern selbstdefinierte E-Mail-Filter der Art:
Wenn Mail enthält “Sex” dann lösche Mail

Warum ist so ein Filter gefährlich? Nun, alle Mails die vielleicht die Worte:

  • Sextett
  • betriebsextern
  • gratisexemplar
  • linksextrem
  • rechtsextrem
  • Antarktisexpedition
  • Fakultätsexamen
  • Tourismusexperte
  • zwangsexmatrikulieren

enthalten, werden auch gelöscht. Dumm, wenn man die Mail mit dem Hinweis auf ein Gratisexemplar von Windows 7 nicht bekommt weil sie ungelesen im Papierkorb geladet ist…

Zweites Beispiel:  Mail enthält “cum”:

  • Documenta
  • Document
  • Cumberlandsauce

Gut, hier sind es nicht so viele, aber es sollte jedem klar sein, dass das Filtern von Spam-Mails keine leichte Sache ist.

Welcher Webmaster kennt das nicht: grundsätzlich arbeitet man hauptsächlich und gerne am nackten HTML-Code,  aber gerade für Aufgaben wie das Erstellen und bearbeiten komplexer Tabellen würde man doch lieber einen WYSIWYG-HTML-Editor benutzen.
Ich benutze seit längerem den kostenlosen KompoZer. KompoZer ist der Nachfolger des NVU-Composers, der wiederum eine Standalone-Version des Composer-Moduls der Mozilla Suite war.  Der Autor von KompoZer hat die nervigsten Bugs des NVU-Composers behoben und unter dem Namen KompoZer veröffentlicht. KompoZer ist ein einfacher aber sehr guter WYSIWYG-HTML-Editor, für den es sogar eine Erweiterung gibt, mit der man vor dem Speichern den HTML-Code mit HTML Tidy automatisch ordentlich formatieren lassen kann.

Nun gibt es seit ein paar Monaten eine neue Version, die mittlerweile in der 4. Testversion vorliegt. Der Hintergrund: da die von KompoZer verwendete Gecko-Engine (das ist die HTML Render-Software von Mozilla) unter aktuellen Ubuntu-Versionen nicht mehr supportet wird, wurde die Implementierung einer neueren Geckoversion in KompoZer erforderlich.

Die Version 0.8a4 läuft unter Windows ganz ordentlich, ein deutsches Sprachpaket ist mittlerweile verfügbar. Dank einer neuen Version der Erweiterung Handcoder, die unter http://kompozer.net/xpi/ heruntergeladen werden kann, kann HTML Tidy auch den Quellcode der neuen Version bereinigen. Kazé, der Entwickler von KompoZer, plant, ggf. die Einbindung der Erweiterung direkt im KompoZer.

Was ist nun neu? Nun, die alte Quellcodebearbeitung ist rausgeflogen. Die war eh nie das gelbe vom Ei. Stattdessen gibt es nun eine neue Quellcodebearbeitung sowie eine gesplittete Ansicht (oben WYSIWYG, unten Quelltext). KompeZer scheint in der neuen Version auch den Quelltext nicht mehr ganz so schlimm zu verunstalten wie es noch in Version 0.7.10 der Fall war. Trotzdem mag ich noch nicht auf die Bereinigung durch Tidy verzichten.

Fazit: ich kann die neue Version nur jedem Empfehlen, der sich die HTML-Bearbeitung ein wenig komfortabler machen will. KompoZer generiert validen Code – je nach Einstellung entweder HTML 4.01 oder XHTML.

“neue Seite 0″

8. Juni 2008

es ist erstaunlich, wie viele Seiten über Google gefunden werden, deren Seitentitel “Neue Seite 0″ lautet:

http://www.google.de/search?hl=de&q=%22neue+seite+0%22&btnG=Suche&meta=

Oft findet man unter den Suchergebnissen Seiten, die im Meta-Tag “Generator” den Wert “Microsoft FrontPage 5.0″ führen.

Ich habe ja nichts dagegen, wenn jemand, der sich in Sachen HTML nicht auskennt, ein “WYSIWYG ” Programm wie Frontpage benutzt. Aber das muss doch auffallen, wenn im Browser als Seitentitel “Neue Seite 0″ angezeigt wird! Seine Word-Dokumente speichert man doch auch nicht mit Dateinamen wie “Neues Dokument1″, “neues Dokument 2″ ab.