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Ich war negativ erstaunt, als ich heute morgen die Webserver Wochenstatistik von Klebezettel.net vor den Augen hatte.

Der prozentuale Anteil vom Firefox ist stark eingebrochen, während der Internet Explorer 8 sehr stark zugelegt hat. Da scheint doch ein Zusammenhang mit den aktuellen Werbespots für den IE8 zu bestehen!

Btw: bei einem Werbespot (ich kenne nur den einen) wird die Private Browsing-Funktion des IE8 angepriesen. Das kann Firefox aber auch. Also kein wirkliches Argument…

Verlauf_Browser

Hier eine aktuelle Statistik, welche Betriebssysteme von Klebezettel-Anwendern benutzt werden:

Betriebssysteme_Klebezettel

Interessant: Windows 7 hat nach nur knapp 3 Monaten bereits 11,71% erreicht. Windows 2000 wird nur noch von 2,03 % eingesetzt. Übrigens wird die zur Zeit in Entwicklung befindliche Neuprogrammierung (Klebezettel 3.0) nicht mehr unter Windows 2000 funktionieren, da selbst Microsoft die Unterstützung für Windows2000 im Juli 2010 einstellen wird.

Gut, dass unter der Woche >10% IE6-Nutzer auf meiner Homepage sind, ist noch OK (wahrscheinlich Firmen, die noch nicht aktualisiert haben, da die eigenen Intranetseiten “IE6-Optimiert” sind.

Aber an einem Sonntag 13% IE6-Nutzer? Ich kann es nicht fassen:

klebezettel_browser

Dabei blende ich für IE6 schon einen sehr auffälligen Hinweis ein:

veralteterBrowser  Oder soll ich IE6 lieber ganz aussperren? Werde ich wohl demnächst machen…

Heute bin ich über folgenden interessanten Beitrag gestolpert:

http://windowsblog.freenet.de/2007/06/14/sinn-und-unsinn-einer-desktop-firewall/

Das bestätigt nochmal mit einigen Argumenten, was Georg Schnurer vom C’t Magazin schon einmal in einer Sendung erzählt hatte – die Windows Firewall reicht voll und ganz. Zudem ist ja zusätzlich auch noch die Firewall im DSL-Router vorhanden. Was aber nicht fehlen sollte, ist ein aktuelles Virenprogramm. Da empfehle ich die Microsoft Security Essentials, die für Privat-Anwender und für gewerbliche Anwender kostenlos verfügbar sind:

http://www.microsoft.com/security_essentials

Ergänzung: Oft hört man von dem Argument, dass eine zusätzliche Firewall verhindert, dass Software “nach Hause” telefoniert. Hmm, wer davor Angst hat, der setzt sich wohl auch einen selbstgebastelten Alu-Hut auf… ;-) Nee, jetzt im Ernst: wenn professionelle Software-Anwendungen illegal Daten übertragen würden, dann könnte man genug darüber im Internet finden. Aber wenn wir schonmal dabei sind: der Internet Browser überträgt bei jedem Klick auf einen Link Informationen zur Browserversion, zum Betriebssystem, die IP-Adresse und die vorher besuchte Seite, die auf die verlinkte Seite verweist. Also, schnell dieses böse Spionageprogramm blockieren!!1!!elf!

Ich habe heute früh mal mein Server-Log von klebezettel.net nach Betriebssystemen der Besucher ausgewertet. Hier das Ergebnis:

Betriebssystem Prozent
Windows 95 0,04 %
Windows 98 0,14 %
Windows 2000 1,60 %
Windows XP 69,11 %
Windows Server 2003 2,47 %
Windows Vista 23,21 %
Windows 7 2,88 %
Linux 0,22 %
MacOSX 0,34 %

Interessant ist, dass Windows 7 bereits 2,88% “Marktanteil” hat – und das über 1 Woche vor der Veröffentlichung ;-)

Ein dazu passendes Diagramm:

klebezettel_statistik

Immer wieder sehe ich bei Anwendern selbstdefinierte E-Mail-Filter der Art:
Wenn Mail enthält “Sex” dann lösche Mail

Warum ist so ein Filter gefährlich? Nun, alle Mails die vielleicht die Worte:

  • Sextett
  • betriebsextern
  • gratisexemplar
  • linksextrem
  • rechtsextrem
  • Antarktisexpedition
  • Fakultätsexamen
  • Tourismusexperte
  • zwangsexmatrikulieren

enthalten, werden auch gelöscht. Dumm, wenn man die Mail mit dem Hinweis auf ein Gratisexemplar von Windows 7 nicht bekommt weil sie ungelesen im Papierkorb geladet ist…

Zweites Beispiel:  Mail enthält “cum”:

  • Documenta
  • Document
  • Cumberlandsauce

Gut, hier sind es nicht so viele, aber es sollte jedem klar sein, dass das Filtern von Spam-Mails keine leichte Sache ist.

Welcher Webmaster kennt das nicht: grundsätzlich arbeitet man hauptsächlich und gerne am nackten HTML-Code,  aber gerade für Aufgaben wie das Erstellen und bearbeiten komplexer Tabellen würde man doch lieber einen WYSIWYG-HTML-Editor benutzen.
Ich benutze seit längerem den kostenlosen KompoZer. KompoZer ist der Nachfolger des NVU-Composers, der wiederum eine Standalone-Version des Composer-Moduls der Mozilla Suite war.  Der Autor von KompoZer hat die nervigsten Bugs des NVU-Composers behoben und unter dem Namen KompoZer veröffentlicht. KompoZer ist ein einfacher aber sehr guter WYSIWYG-HTML-Editor, für den es sogar eine Erweiterung gibt, mit der man vor dem Speichern den HTML-Code mit HTML Tidy automatisch ordentlich formatieren lassen kann.

Nun gibt es seit ein paar Monaten eine neue Version, die mittlerweile in der 4. Testversion vorliegt. Der Hintergrund: da die von KompoZer verwendete Gecko-Engine (das ist die HTML Render-Software von Mozilla) unter aktuellen Ubuntu-Versionen nicht mehr supportet wird, wurde die Implementierung einer neueren Geckoversion in KompoZer erforderlich.

Die Version 0.8a4 läuft unter Windows ganz ordentlich, ein deutsches Sprachpaket ist mittlerweile verfügbar. Dank einer neuen Version der Erweiterung Handcoder, die unter http://kompozer.net/xpi/ heruntergeladen werden kann, kann HTML Tidy auch den Quellcode der neuen Version bereinigen. Kazé, der Entwickler von KompoZer, plant, ggf. die Einbindung der Erweiterung direkt im KompoZer.

Was ist nun neu? Nun, die alte Quellcodebearbeitung ist rausgeflogen. Die war eh nie das gelbe vom Ei. Stattdessen gibt es nun eine neue Quellcodebearbeitung sowie eine gesplittete Ansicht (oben WYSIWYG, unten Quelltext). KompeZer scheint in der neuen Version auch den Quelltext nicht mehr ganz so schlimm zu verunstalten wie es noch in Version 0.7.10 der Fall war. Trotzdem mag ich noch nicht auf die Bereinigung durch Tidy verzichten.

Fazit: ich kann die neue Version nur jedem Empfehlen, der sich die HTML-Bearbeitung ein wenig komfortabler machen will. KompoZer generiert validen Code – je nach Einstellung entweder HTML 4.01 oder XHTML.

“neue Seite 0″

8. Juni 2008

es ist erstaunlich, wie viele Seiten über Google gefunden werden, deren Seitentitel “Neue Seite 0″ lautet:

http://www.google.de/search?hl=de&q=%22neue+seite+0%22&btnG=Suche&meta=

Oft findet man unter den Suchergebnissen Seiten, die im Meta-Tag “Generator” den Wert “Microsoft FrontPage 5.0″ führen.

Ich habe ja nichts dagegen, wenn jemand, der sich in Sachen HTML nicht auskennt, ein “WYSIWYG ” Programm wie Frontpage benutzt. Aber das muss doch auffallen, wenn im Browser als Seitentitel “Neue Seite 0″ angezeigt wird! Seine Word-Dokumente speichert man doch auch nicht mit Dateinamen wie “Neues Dokument1″, “neues Dokument 2″ ab.